Skat – Costa Rica

Partner

Skat Consulting Ltd., St. Gallen,
www.skat.ch,
Sandra Méndez Fajardo

Projektart:

Pilotprojekt

Technologie:

Ressourceneffizienz

Land:

Costa Rica

Projektstatus:

Laufend

Projektstart:

2019

Projektende:

2021

Vertrag:

2019.05

Schweizer Beitrag

Die Skat Consulting AG ist als unabhängige Beratungsfirma und Kompetenzzentrum in der internationalen Zusammenarbeit und der humanitären Hilfe tätig. Im Jahr 1978 gegründet, verfügt die Firma über ausgewiesene langjährige Erfahrungen in Technologie, Ausbildung, Projektmanagement und unternehmerischen Belangen. Für dieses Projekt wird Skat Consulting von weiteren Schweizer Experten des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW unterstützt.

Portrait

Die Bezirke San Isidro El General und Daniel Flores des Verwaltungsgebiets Pérez Zeledón betreiben eine der grössten Kompostieranlagen in Costa Rica. Die Anlage ging 2012 in Betrieb und erhält 8-10 Tonnen organische Abfälle pro Tag. Die aktuellen Verarbeitungsprozesse sind technisch zu wenig ausgereift und die Gewinnung von vermarktbaren Produkten ist gering. Die Projektpartner in Costa Rica (Acepesa, Municipality of Pérez Zeledón, Ministry of Agriculture and Livestock, National Union of Local Governments, University of Costa Rica San Pedro) erwarten durch die Zusammenarbeit mit den Schweizer Experten technische Verbesserungen im Kompostierprozess sowie eine grössere Vielfalt an qualitativ hochwertigen und marktfähigen Produkten, damit ein langfristiger wirtschaftlicher Betrieb der Anlage sichergestellt werden kann.

Resultate

Mittlerweile wird der gesamte organische Abfall aufbereitet und die Qualität des Komposts konnte kontinuierlich gesteigert werden, so dass vor der Pandemie anfangs 2020 der Preis für den Kompost verdoppelt werden konnte. Es konnten 2 Bauern für Feldtests mit dem aus Abfall produzierten Kompost gewonnen werden, wobei erste Ergebnisse im Q1 2021 erwartet werden. Ein Farmer wurde bereits durch Vertreter unterschiedlicher Institutionen (lokale und Bundesbehörden sowie aus der Abfallwirtschaft) besucht. Dies zeigt das bestehende Interesse an diesem Projekt vor Ort und ermöglicht somit auch eine nachhaltige Weiterentwicklung.