

Schweizer Partner
FiBL, (Forschungsinstitut für biologischen
Landbau), Frick Schweiz
www.fibl.org
Jacques G. Fuchs
Lokaler Partner
Agrivar
PMCI / Pro Fair Trade AG
Projektart:
Technologie:
Land:
Projektstatus:
Projektstart:
Projektende:
Vertrag:
Dokumentation
Schweizer Beitrag
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat seit mehreren Jahren Erfahrung in der industriellen Kompostierung und in der internationalen Zusammenarbeit. Coop wird sich als Partner in diesem Projekt engagieren, als Ergänzung zu ihren bisherigen Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Palmölproduktion.
Portrait
Palmöl hat aufgrund der Abholzung von Urwäldern einen schlechten Ruf. Nachhaltig produziertes Bio-Palmöl bietet jedoch zahlreiche Vorteile und wird ohne mineralischen Dünger angebaut.
Dieses REPIC-Projekt fördert die Bio-Palmölproduktion, indem organische Abfälle zu wertvollem Kompost verarbeitet werden, der anschliessend wieder auf den Plantagen eingesetzt wird. Dafür werden zwei komplementäre Kompostierungssysteme, die traditionelle Kompostierung und die Wurmkompostierung (Vermikompostierung), angepasst und implementiert.
Resultate
Die Projektziele wurden trotz Verzögerungen bei der Einholung der erforderlichen Bewilligungen erreicht. Diese wirkten sich zwar auf den Zeitplan, jedoch nicht auf die angestrebten Projektergebnisse aus.
Die Wurmkompostierung (Vermikompostierung) war mit technischen und biologischen Herausforderungen konfrontiert und konnte deshalb erst 2025 erfolgreich in Betrieb genommen werden. Sie befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase, um ihre Leistungsfähigkeit weiter zu optimieren.
Zudem wurden zwei Kommunikationsveranstaltungen durchgeführt, die das Projekt einer breiten Öffentlichkeit sowie Vertreterinnen und Vertretern nationaler Behörden näherbrachten und dessen Sichtbarkeit erhöhten.
Wirkung
Das Projekt verfügt über ein hohes Replikationspotenzial. Das Interesse weiterer Akteure der Agrarindustrie sowie die Einbindung lokaler Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette bilden eine solide Grundlage für die Verbreitung dieses Ansatzes. Die geplante Erweiterung der Anlage und die schrittweise Weiterentwicklung des Modells schaffen zudem gute Voraussetzungen für eine Skalierung des Projekts in weiteren Regionen und landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten.