FiBL – Elfenbeinküste

Schweizer Partner

FiBL, (Forschungsinstitut für biologischen
Landbau), Frick Schweiz
www.fibl.org

Jacques G. Fuchs

Lokaler Partner

Agrivar
PMCI / Pro Fair Trade AG

Projektart:

Pilot-Projekt

Technologie:

Biomasse, Ressourceneffizienz

Land:

Elfenbeinküste

Projektstatus:

Abgeschlossen

Projektstart:

2022

Projektende:

2025

Vertrag:

2022.07

Schweizer Beitrag

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat seit mehreren Jahren Erfahrung in der industriellen Kompostierung und in der internationalen Zusammenarbeit. Coop wird sich als Partner in diesem Projekt engagieren, als Ergänzung zu ihren bisherigen Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Palmölproduktion.

Portrait

Palmöl hat aufgrund der Abholzung von Urwäldern einen schlechten Ruf. Nachhaltig produziertes Bio-Palmöl bietet jedoch zahlreiche Vorteile und wird ohne mineralischen Dünger angebaut.

Dieses REPIC-Projekt fördert die Bio-Palmölproduktion, indem organische Abfälle zu wertvollem Kompost verarbeitet werden, der anschliessend wieder auf den Plantagen eingesetzt wird. Dafür werden zwei komplementäre Kompostierungssysteme, die traditionelle Kompostierung und die Wurmkompostierung (Vermikompostierung), angepasst und implementiert.

 

 

Resultate

Die Projektziele wurden trotz Verzögerungen bei der Einholung der erforderlichen Bewilligungen erreicht. Diese wirkten sich zwar auf den Zeitplan, jedoch nicht auf die angestrebten Projektergebnisse aus.

Die Wurmkompostierung (Vermikompostierung) war mit technischen und biologischen Herausforderungen konfrontiert und konnte deshalb erst 2025 erfolgreich in Betrieb genommen werden. Sie befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase, um ihre Leistungsfähigkeit weiter zu optimieren.

Zudem wurden zwei Kommunikationsveranstaltungen durchgeführt, die das Projekt einer breiten Öffentlichkeit sowie Vertreterinnen und Vertretern nationaler Behörden näherbrachten und dessen Sichtbarkeit erhöhten.

Wirkung

Das Projekt verfügt über ein hohes Replikationspotenzial. Das Interesse weiterer Akteure der Agrarindustrie sowie die Einbindung lokaler Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette bilden eine solide Grundlage für die Verbreitung dieses Ansatzes. Die geplante Erweiterung der Anlage und die schrittweise Weiterentwicklung des Modells schaffen zudem gute Voraussetzungen für eine Skalierung des Projekts in weiteren Regionen und landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten.