

Schweizer Partner
Ecopartner GmbH, Horgen
www.ecopartner.ch
Heinz Böni
Lokaler Partner
Empresa Pública Municipal de Aseo de Cuenca EMAC EP
EMAC-EP
University of Cuency
www.ucuenca.edu.ec
Projektart:
Technologie:
Land:
Projektstatus:
Projektstart:
Projektende:
Vertrag:
Dokumentation
Schweizer Beitrag
Die Schweizer Partner Ecopartner, ETH Zürich und Solenthaler Recycling verfügen über langjährige Erfahrungen zu E-Waste Management und Strategien für die Kreislaufwirtschaft in der Schweiz und international, insbesondere auch in Lateinamerika.
Portrait
Cuenca ist mit 615’000 Einwohnern die drittgrösste Stadt in Ecuador und beim E-Waste Management mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert.
Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der Bewirtschaftung von Elektronikabfällen, von der Sammlung bis zum Recycling. Dazu werden die bestehenden Prozesse des gemeindeeigenen Abfallunternehmens EMAC-EP optimiert, und die bestehende Sammelstelle zu einem Zentrum für E-Waste Management ausgebaut. Die Aktivitäten verfolgen einen umfassenden Ansatz von Reparatur, Wiederaufarbeitung und Recycling von Elektronikgeräten. In Zusammenarbeit mit der Universität von Cuenca werden ebenfalls die begleitende Ausbildung und die Nachhaltig-keitsprüfung der Prozesse sichergestellt. Mittelfristig sollen die Projektresultate auch in anderen Regionen von Ecuador und Lateinamerika umgesetzt werden.
Resultate
Anfang 2025 konnte der Bau des Betriebsgebäudes abgeschlossen werden. Bis Projektende war die Anlage wie geplant in Betrieb und es wurde eine komplette technische Dokumentation, Standard Operating Procedures und Arbeitsanweisungen erarbeitet. Weiter wurden Partnerschaften in der Lieferkette aufgebaut und Ausbildungsprogramme gestartet. Zusätzlich wurde die COAMA Kooperative gegründet, die mehr als 30 kleine Verbände zusammenbringt. Sie dient u.a. als Plattform und Anlaufstelle für informelle Waste Pickers.
Wirkung
Im ersten Betriebsjahr wurden 14 Tonnen E-Waste gesammelt und verarbeitet, womit 6 Tonnen CO2-eq eingespart worden sind. Es wurden 130 Personen ausge-bildet, 2/3 davon Frauen, und CHF 760’000.- private Mittel mobilisiert. Insgesamt wurde eine solide Grundlage für die Multiplikation geschaffen.