Newsletter, September 2025
Renewable Energy, Energy and Resource Efficiency Promotion
in International Cooperation
Sehr geehrte Damen und Herren
Die REPIC-Geschäftsstelle freut sich, Ihnen den zweiten Newsletter des Jahres präsentieren zu können, der wieder zahlreiche Neuigkeiten und spannende Entwicklungen aus unserem Netzwerk bereithält. In einer Zeit, in der nachhaltige Lösungen dringender denn je sind, setzen sich unsere Partner und Projekte weltweit für eine bessere Zukunft ein.
Besonders hervorheben möchten wir in dieser Ausgabe unser verstärktes Engagement in der Ukraine. Angesichts der enormen Herausforderungen im Land hat REPIC seine Förderbedingungen für Projekte in der Ukraine signifikant angepasst. Dies ermöglicht es uns, einen Beitrag zum Wiederaufbau und zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu leisten und damit Schweizer Unternehmen und ihre ukrainischen Partner gezielt zu unterstützen. Weitere Details zu diesen angepassten, attraktiven Finanzierungsbedingungen finden Sie im Abschnitt „REPIC Aktuelles“.
Darüber hinaus informieren wir Sie über die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Eingabeverfahrens, geben erste Details zur REPIC Jahresveranstaltung 2025 bekannt und stellen Ihnen wie gewohnt spannende neue, laufende und abgeschlossene Projekte vor, die die Vielfalt und den globalen Impact unserer Arbeit aufzeigen.
Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre und freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen und Ihren innovativen Ideen!
Die REPIC-Geschäftsstelle
REPIC Aktuelles
Angepasste Förderbedingungen: Stärkeres Engagement für den Wiederaufbau in der Ukraine
Die Schweiz intensiviert ihr Engagement für den nachhaltigen Wiederaufbau in der Ukraine. Ziel ist es, der ukrainischen Bevölkerung den Zugang zu Schweizer Fachwissen und innovativen, hochwertigen Produkten zu ermöglichen. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und den besonderen Herausforderungen vor Ort zu begegnen, wurden die Förderbedingungen für Projekte in der Ukraine offiziell angepasst:
- Erhöhte Förderquote: REPIC kann Projekte in der Ukraine künftig mit bis zu 70 % der Projektkosten unterstützen (bisher maximal 50 %).
- Höhere maximale Förderbeiträge: Für Pilotprojekte in der Ukraine erhöht sich der maximale Beitrag auf CHF 300’000 (bisher CHF 150’000). Für Rollout-Projekte steigt dieser auf CHF 750’000 (bisher CHF 500’000).
Diese Massnahmen sollen Schweizer Unternehmen und ihre ukrainischen Partner dabei unterstützen, innovative und nachhaltige Projekte umzusetzen, selbst unter den erhöhten Risiken im Land. REPIC ist überzeugt, dass diese Anpassungen einen noch substanzielleren Beitrag zum Wiederaufbau und zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Ukraine leisten werden.
Der Eingabeprozess entwickelt sich weiter!
Seit Anfang März ist unser Prozess der Projekteinreichung und -evaluierung kontinuierlich. Das bedeutet für Sie: Sie können uns Ihre Projektvorschläge jederzeit zukommen lassen. Dieses flexible Verfahren ermöglicht eine schnellere Bearbeitung und bietet Ihnen mehr Freiheit bei der Planung Ihrer Einreichungen. Detaillierte Informationen zum Eingabeverfahren finden Sie jederzeit auf unserer Website.
REPIC-Jahresveranstaltung 2025
Wir freuen uns, Sie bereits heute zu unserer diesjährigen REPIC-Jahresveranstaltung einzuladen. Diese wird am 27. November 2025 von 9h15 bis 16h im Eventsforum in Bern stattfinden und bietet eine hervorragende Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Vertiefung Ihres Wissens über aktuelle Entwicklungen und erfolgreiche Projekte in unserem Netzwerk. Nach den positiven Rückmeldungen im Vorjahr ist wieder ein Marktplatzformat geplant. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website und auf LinkedIn.
Neue Projekte
In Kirgisistan werden jährlich 9’000 Tonnen ungenutzte Schafwolle verbrannt. Die ZHAW entwickelt gemeinsam mit dem Unternehmen Tumar Dämmstoffe und Filzfassaden, die von traditionellen Jurten inspiriert sind. Das Projekt umfasst die Anpassung der Produktionskette, den Bau einer 250m² Pilotmensa, die Zertifizierung der Materialien und die Ausbildung von 80+ lokalen Fachkräften. Ziele: 5’000 Tonnen Wolle jährlich recyceln, 88 Arbeitsplätze schaffen und die Abhängigkeit von russischen Baumaterialien reduzieren.
Basierend auf dem preisgekrönten 730 kWp Schweizer Leuchtturmprojekt mit Hugelshofer Transport AG entwickelt Ampere Dynamic im Kosovo die erste PV-Truckport-Anlage des Landes bei Kosmonte Foods (200 kWp Pilotanlage, 260’000 kWh/Jahr). Über das Joint Venture Peak Valley erfolgt technischer Wissenstransfer für lokale Fachkräfte. Kosmonte elektrifiziert seine 150-köpfige Fahrzeugflotte und entwickelt eine Multiplikationsstrategie. Mit 247 Tonnen CO₂-Einsparung jährlich unterstützt die Innovation die Energiestrategie 2022-2031 des Kosovo.
Laufende Projekte
Das REPIC-Projekt AQUASMART von SUSTAIN Switzerland zielt auf den Aufbau einer solarbetriebenen intelligenten Fischzucht ab. Trotz anfänglicher Verzögerungen wurden Stampflehm-Gebäude, die AQUASMART-Plattform und die Tilapia-Pilotproduktion erfolgreich umgesetzt. Nächste Schritte: vollständige Solaranlagen-Implementierung, Kapazitätsausbau und weitere Finanzierung.
Das REPIC-Projekt mit Softpower in Kamerun optimiert und industrialisiert einen sauberen Wasserstoff-Kocher-Prototyp. Eine benutzerfreundliche Lösung mit hohem Effizienzgrad wurde entwickelt. Nächste Schritte: lokale Produktion und Kundentests über 1’000 Stunden zur Sicherung der Marktreife.
Kürzlich abgeschlossene Projekte
Die solarbetriebene Pilzfarm in Tansania wurde erfolgreich abgeschlossen und hat bereits 1.500 kg Pilze produziert, wobei der Energiebedarf fast vollständig durch die Photovoltaikanlage gedeckt wird. Dieses Pilotprojekt demonstriert eindrucksvoll das Potenzial dezentraler Energieversorgung und spart jährlich rund 5,5 Tonnen CO₂-Emissionen ein. Zukünftige Expansionen über ein Franchisemodell und verschiedene Finanzierungsmodelle sind bereits in Planung.
Neben den oben beschriebenen Projektbeispielen finden Sie weitere spannende Projekte auf unserer Internetseite (Portfolio – Repic).
Haben Sie Fragen oder Projektideen, die Sie besprechen möchten?
Nehmen Sie Kontakt mit der Geschäftsstelle REPIC auf.
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