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Koa - Ghana

Pilotproduktion zur Nutzung der Kakaopulpe durch Solarenergie

Vertrag: 2018.05
Ressourceneffizienz

Pilotproduktion zur Nutzung der Kakaopulpe durch Solarenergie

Projektart :

Pilotprojekt

 

Technologie :

Ressourceneffizienz

Land :

Ghana

 

Projektstatus :

Laufend

Projektstart :

April 2018

 

Projektende :

Geplant 2020

Partner :

Koa Switzerland GmbH, Zürich, www.koa-impact.com, Anian Schreiber

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© Koa Switzerland
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© Koa Switzerland

Schweizer Beitrag

Die Technologie- und Prozessentwicklung für die Verwertung der Kakaopulpe wird durch Koa Switzerland GmbH durchgeführt. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) bringt ihre Expertise in der Lebensmittelverarbeitung für die Produktion, Lagerung und Transport von Kakaopulpensaft ein.

Portrait

Mit Solarenergie, hocheffizienter Elektrotechnik und marktgängigen Lebensmittelverarbeitungsverfahren kann die bisher als Abfall vernichtete Kakaopulpe, d.h. 10-15% der Kakaofrucht, nutzbar gemacht werden. Aus der Kakaopulpe wird auf den Farmen unter hygienischen Bedingungen Kakaopulpensaft gewonnen und sicher gelagert. Auf Basis eines existierenden Prototyps werden solarbetriebene mobile Extrahierungsstationen, eine lückenlose Kühlkette sowie ein regionales Verarbeitungszentrum aufgebaut. In gemeinsamer Arbeit mit dem Cocoa Research Institute Ghana (CRIG) wird ein Leitfaden und Schulungsmaterial für die Nutzung der Anlagen erstellt. Für die Pilotproduktion werden aus dem Netzwerk des CRIG geeignete Kooperativen ausgewählt.

Resultate

Das Verarbeitungszentrum in Assin Akrofuom wurde im November 2018 in Betrieb genommen und erfüllt höchste Hygieneanforderungen. Bis Ende 2019 wurden bereits 35 Tonnen Saft produziert und 20 Tonnen ausgeliefert, was die im Rahmen des REPIC-Projekts geplante Produktion und Vermarktung von 15 Tonnen Saft klar übertrifft. Koa beschäftigt heute in Ghana und der Schweiz 35 Mitarbeitende, die mit 1000 Farmern zusammenarbeiten. Durch die Nutzung der bis anhin weggeworfenen Kakaopulpe erhöht sich das Einkommen der Farmer um 30%, und die Abfälle aus der Kakaobohnenverarbeitung reduzieren sich um 40%. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde mit dem Aufbau einer zweiten mobilen Extrahierungsstation begonnen.