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EREP SA - Benin

Biogas aus organischen Abfällen und Wasserhyazinthen für den häuslichen Gebrauch

Vertrag: 2014.11
Biomasse

Biogas aus organischen Abfällen und Wasserhyazinthen für den häuslichen Gebrauch

 

Projektart :

Machbarkeitsstudie und Pilotprojekt

Technologie :

Biomasse

Land:

Benin

Projektstatus:

Laufend

Projektstart :

Januar 2015

Projektende :

Geplant 2016

Partner:

EREP SA, Aclens, www.erep.ch, Yves Membrez

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© EREP

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© EREP

Schweizer Beitrag

Das Projekt, welches von den lokalen Partnern ACED (www.aced-benin.org) initiiert wurde, wird von EREP geleitet, einem Schweizer Planungs- und Beratungsbüro welches in der Behandlung und Verwertung von Abfällen und organischen Abwässern sowie im Bereich der Biogasproduktion über grosse Fachkenntnisse verfügt. Zudem vertritt EREP das Biogas-Kompetenzzentrum in der französisch-sprachigen Schweiz.

Portrait

Mit der Nutzung der invasiven Wasserhyazinthe und mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Haushaltsabfall soll der Bevölkerung der Gemeinde Sô-Ava, Benin, u.a. ein besserer Zugang zu Energie, ermöglicht werden. Innerhalb dieses Projekts sollen Wasserhyazinthen und organische häusliche Abfälle energetisch in Form von Biogas verwertet und der lokalen Bevölkerung anstelle des Feuerholzes zugänglich gemacht werden. Um dies zu erreichen sind zwei Teilprojekte vorgesehen: die Machbarkeitsstudie und die Umsetzung mit Pilotanlage. In der Machbarkeitsstudie werden die existierenden Anlagentechnologien an die lokalen Bedingungen in Benin angepasst und technische Lösungen untersucht, die den Transport des Biogases bis zu den Konsumenten ermöglichen. Mit der Umsetzung einer Pilotanlage wird die entwickelte Lösung umgesetzt, die sowohl das Einsammeln des Materials wie auch die Produktion von Biogas in einer Vergärungsanlage und die Verwertung des Biogas und des Gärguts beinhalten wird.

Resultate

Die Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation ACED ist gut gestartet. Die organischen Abfälle, Standortfaktoren und Logistik sowie die geeigneten Anlagetypen wurden untersucht. Die Machbarkeitsanalyse schlägt eine Variante mit Kolben-Fermenter (Piston) vor. Für den Transport zu den Haushalten werden Gas-Säcke vorgesehen. Als Standorte sind einige Dörfer ungeeignet, da sich diese in einem Überflutungsgebiet befinden. Mit der anstehenden zweiten Phase, der Pilotanlage, werden diese Untersuchungen geprüft und weitere Fragen der Umsetzung geklärt. Als Herausforderungen werden die Trennung von organischem Haushaltsabfall, das lokal fehlende Fachwissen in der Erstellung des Fermenters sowie bezüglich Unterhaltsarbeiten und Ausbringen des Gärguts erachtet.