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EBP - Usbekistan

Biogas aus landwirtschaftlichen Abfällen im Aralsee-Becken

Vertrag: 2016.11
Biomasse

Biogas aus landwirtschaftlichen Abfällen im Aralsee-Becken 

Projektart

Pilotprojekt

 

Technologie :

Biomasse

Land :

Usbekistan

 

Projektstatus :

Laufend

Projektstart :

August 2016

 

Projektende :

Geplant 2018

Partner :

Ernst Basler + Partner AG, Zollikon, www.ebp.ch, Hans-Christian Angele;
Arbi GmbH, Baar, www.arbi.ch, Werner Edelmann

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© EBP
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Schweizer Beitrag

Ernst Basler + Partner AG (EBP) ist ein unabhängiges, international tätiges Planungs- und Beratungsunternehmen. EBP ist über diverse Mandate mit den Technologien und Entwicklungen im Bereich Biogas vertraut und arbeitet seit vielen Jahren im Bereich des Wassermanagements in Usbekistan. Zusammen mit den Schweizer Partnern (Arbi GmbH, Schweizer AG, Biomasse Schweiz) steht diesem Projekt ein grosser Erfahrungsschatz im Biomassebereich zur Verfügung, u.a. auch mit Erfahrungen aus Tansania, Ecuador, Peru, Brasilien und Benin.

Portrait

Zusammen mit den lokalen Partnern, der Urgench State University, dem Central Asian Renewable Energy Development Center (CARED) und der Khorezm Rural Agricultural Support Service (KRASS), werden im Aralsee-Becken Lösungswege gesucht, um für ländliche Betriebe angemessene Biogasanlagen zu entwickeln, das Wissen über Aufbau und Unterhalt von Biogasanlagen weiterzugeben und ein Kompetenzzentrum zu eröffnen. Neben der Energie für Wärme und Strom sollen diese Anlagen auch zum Schutz der Bodenfruchtbarkeit und mittels Verhindern von Verdunstungen zum Schutz des Grundwassers dienen. Als erste Schritte werden die lokale Situation analysiert und angepasste technische Lösungen definiert. Danach wird ein Biogas-Kompetenzzentrum aufgebaut, Fachleute ausgebildet und die Zusammenarbeit mit interessierten Bauern etabliert, um erste Pilotanlagen realisieren zu können.

Resultate

Im September 2016 hat ein Seminar stattgefunden mit über 60 Landwirten, deren Organisation und Vertretern der Urgench State University. Vorgestellt wurden Finanzierungsmöglichkeiten in Usbekistan, einen Überblick über die Situation der Schweizer Biogasproduktion sowie Grundlagen der Anaeroben Gärung. Die Feldbesuche von 10 Landwirtschaftsbetrieben und zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern von KRASS und lokalen Konstruktionsunternehmen führen nun zu ersten Folgerungen. Verbesserungspotenzial der Anlagen und von deren Betrieb ist klar vorhanden, jedoch besteht auch Konkurrenz durch Erdgas, welches deutlich günstiger als das selber hergestellte Biogas ist. Inwieweit hier staatliche Unterstützung erfolgen kann, bleibt abzuklären. Weitere Schritte folgen nun bezüglich Entwicklung geeigneter technologischer Lösungen.