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UEZ I - Bosnien-Herzegowina

Markteinführung von solaren Warmwasseranlagen in der Region Tuzla, Bosnien-Herzegowina

Vertrag: 2011.02
Solarthermie

Markteinführung von solaren Warmwasseranlagen in der Region Tuzla, Bosnien & Herzegowina

Projektart :

Infrastrukturorientiertes Projekt

Technologie :

Solarthermie

Land :

Bosnien & Herzegowina

Projektstatus :

Abgeschlossen

Partner :

Förderverein Umwelt- und Energiezentrum Tuzla, Basel, Ruedi Stauffer, Peter Scholer

 

UEZ-Bosnien_WS_Team_mit_Projektleiter_BS.jpg© UEZ Tuzla

UEZ-Bosnien_2_Kollektoren.jpg© UEZ Tuzla

Schweizer Beitrag

Der Schweizer Förderverein Umwelt- und Energiezentrum (UEZ) Tuzla verfügt über 10 Jahre Erfahrung bei der fachlichen und finanziellen Unterstützung von Projekten in Osteuropa.

Portrait

Das Projekt zielt auf die vermehrte Nutzung von Solarenergie für die Warmwasserproduktion in der Region Tuzla. Mit dem Projekt ist die praktische Produktion und Installation von 10 Solaranlagen für Einfamilienhäuser vorgesehen. Das Projekt spricht lokale Unternehmen in der Markteinführung von Solaranlagen an. Gleichzeitig soll privaten Interessenten geholfen werden, ihre Solaranlage zu verwirklichen (Selbstbau und Einkauf). Bei dem Projekt werden lokale Handwerker und Lehrkräfte der technischen Schule ausgebildet. Parallel führt das UEZ eine Medienkampagne durch, um über die Nutzung von Solarenergie für Warmwasser zu informieren.

Resultate

Alle 10 geplanten Anlagen wurden gebaut, installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Es ist gelungen, mit Hilfe von Medienkampagne, Lehrerfortbildung sowie der Gründung eines Runden Tisches mit den Behörden das Thema auf mehreren Schienen bei unterschiedlichen Zielgruppen breit zu streuen und interessierte Personen von verschiedenen Institutionen und Berufsgruppen zu vernetzen. Die Regierung zeigte sich am Projekt interessiert. Die Öffentlichkeitsarbeit (Info-Material bis Fernsehberichterstattung) weckte sehr viel Interesse bei der Bevölkerung und in den technischen Schulen. Das UEZ empfiehlt eine gemeinsame Fortführung der Aktivitäten mit den ausgebildeten Handwerkern zur Optimierung der lokalen Produktionsweise von qualitativ hochwertigen und gleichzeitig kostengünstigen Anlagen sowie die Weiterführung der Ausbildungstätigkeiten und der Öffentlichkeitsarbeit. Ein Folgeprojekt ist im Aufbau.

Wirkung

Die Installateure und Handwerker haben in der praktischen Ausbildung die Fertigkeiten für die Erstellung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von Solaranlagen erlangt und sich im Rahmen des Projektes vernetzt. Die Maschinenbauschule wurde animiert, in ihrer Schule ein Labor für erneuerbare Energien aufzubauen.

Dokumentation

Schlussbericht „Markteinführung solarer Warmwasseranlagen in der Region Tuzla, Bosnien Herzegowina“ verfügbar auf www.repic.ch.