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BHP - Ecuador

Abfallumladestation „ET Sur“ in Quito: Aufbau der Wertschöpfungskette „organischer Abfall – Biogas – Energie“

Vertrag: 2013.02
Biomasse

Abfallumladestation „ET Sur“ in Quito:

Aufbau der Wertschöpfungskette „organischer Abfall – Biogas – Energie“

Projektart

Machbarkeitsstudie

 

Technologie :

Biomasse

Land :

Ecuador

 

Projektstatus :

Abgeschlossen

Projektstart :

Juli 2013

 

Projektende :

März 2015

Partner :

ABHP - Brugger und Partner, Zürich, www.bruggerconsulting.ch, Stefan Huber

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© SEMBRES
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© FBI (Beispielanlage)

Schweizer Beitrag

BHP - Brugger und Partner AG ist eine auf Strategieentwicklung und Nachhaltigkeitsfragen spezialisierte Beratungsfirma. Sie hat langjährige Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von innovativen Projekten sowie den entsprechenden Finanzierungsmodellen. BHP kann auf eine ausgewiesene Erfahrung in der Durchführung von Machbarkeitsstudien aufbauen. Im aktuellen Projekt arbeitet BHP eng mit der auf die Planung und den Bau von Biogasanlagen Anlagen spezialisierte Schweizer Firma First Biogas International zusammen.

Portrait

Die bestehende und von der ecuadorianischen Partnerorganisation betriebene Abfallumladestation
ET SUR in Quito, Ecuador, soll durch ein kostenoptimiertes, technisch angepasstes Biogasmodul so erweitert werden, dass ein maximaler Anteil der täglich anfallenden 300 Tonnen organischen Materials energetisch verwendet werden kann. Im vorliegenden Projekt wird die technische Machbarkeit abgeklärt und das Businessmodell so weit vorangetrieben, dass die Anlage entsprechend den Ergebnissen der Machbarkeitsabklärungen als Erweiterung der Umladestation konzipiert und baldmöglichst in die Realisierungsphase übergeleitet werden kann. Erste Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit unterstreichen, dass die angestrebte Anlage ökonomisch rentabel, ökologisch wirkungsstark und mit ausweisbarem sozialem Mehrwert betrieben werden kann.

Resultate

Die Analysen zur Wertschöpfungskette, dem Umfeld und der technischen sowie wirtschaftlichen Machbarkeit sind erfolgt. Der Standort eignet sich nicht für eine Grossanlage mit täglich 300 t organischen Abfällen – Gründe sind mangelnder Platz, fehlende Abnehmer für Wärme oder Kälte sowie der fehlende Markt für organische Düngemittel. Der Standort bei ET SUR wurde nun für die Planung einer kleineren Pilotanlage, die täglich 32 t organische Abfälle verarbeiten kann, vorgesehen. Diese soll besucht werden können und Daten sowie Erfahrungen liefern für eine grössere Anlage.

Wirkung

Die Wirkungen dieser Studie betreffen insbesondere die Sensibilisierung der Entscheidungsträger und der Bevölkerung in Quito bezüglich Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen und der Erkenntnisse zur Investitionsbereitschaft. Mit der zukünftigen Pilotanlage wird die Reduktion der deponierten Abfallmengen um über 12‘500 t, die Reduktion der Klimagase um über 35‘000 t CO2e/a, das Schaffen von bis zu 23 Arbeitsplätzen für den Betrieb der Anlage und das Bereitstellen von erneuerbarer Energie für über 1‘800 Personen in Aussicht gestellt.

Dokumentation

Schlussbericht „Extension of waste transfer station ET SUR in Quito, Ecuador“ verfügbar auf www.repic.ch.