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Die Nahrungsmittelkrise mit steigenden Nahrungsmittelpreisen und die Abhängigkeit Malis von Nahrungsmittelimporten erfordern für die Ernährungssicherheit eine Ausweitung der nationalen Nahrungsmittelproduktion. Der Bewässerungsfeldbau nimmt in Mali entsprechend zu. Das Wasser dafür wird momentan hauptsächlich mit fossilen und immer teurer werdenden Treibstoffen gepumpt. Solarpumpen, kombiniert mit Tröpfchenbewässerung, könnten hier zu einer Produktionskostensenkung und Einkommensförderung beitragen.
In einem Pilotprojekt soll in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern der Einsatz von 50 Solarpumpen für den Gemüseanbau von Kleinbauern und –bäuerinnen zeigen, ob der Aufbau eines eigenständigen Marktes für Solarpumpen möglich ist. Dabei wird ein Mikrofinanzsystem eingesetzt, um die hohen Investitionskosten tragbar zu machen.
REPIC ko-finanziert die erste Phase mit 10 Solarpumpen, welche für die Demonstrations- und Promotionsarbeit mit Kleinbauerngenossenschaften und Produzentenorganisationen verwendet werden. |