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Titel

Beitrag an die Erstellung eines regionales Kleinwasserkraftkompetenzzentrums in Indonesien

Projektart

Infrastrukturorientiertes Projekt

Schweizer Partner

entec AG, St. Gallen, Martin Bölli

Technologie

Kleinwasserkraft (KWK)

Beschreibung

Indonesien besitzt ein riesiges Wasserkraftpotenzial, welches bis anhin vor allem durch Kraftwerke im Bereich von über 1 MW erschlossen wurde. Es hat sich parallel eine lokale Industrie etabliert, die sich auf kleinere Insel-Anlagen zur Elektrifizierung von ländlichen Gebieten spezialisierte. Die Qualität der Produkte reicht jedoch nur für verhältnismässig kleine Leistungen. Im Bereich von 100 bis 1000 kW ist man auf Importe angewiesen, welche den Stromgestehungspreis massiv erhöhen. An diesem Punkt setzt das Projekt an, indem es die Entwicklung des lokal vorhandenen Knowhows durch die Ausrüstung mit entsprechender Infrastruktur und mittels Wissenstrans er fördern will.
Mit dem geplanten Kompetenzzentrum soll die Industrie eine Möglichkeit erhalten, Ihre Produkte zu testen und weiterzuentwickeln. Schulungen und Kurse sollen das Wissen der Akteure verbessern und den Aufbau eines lokalen Netzwerks ermöglichen. Durch die Aufgabe des Hydrauliklabors der Hochschule für Technik Zürich ergibt sich eine Gelegenheit, ein voll funktionstüchtiges, komplett eingerichtetes und dem Stand der Technik entsprechendes Turbinenlabor zu erlangen.

Land

Indonesien

Schweizer Beitrag

Anfangs der 90-er Jahre erneuerte die Hochschule für Technik Zürich ihr Hydraulik-Labor, welches Versuche durch Studenten an Strömungsmaschinen erlaubt. Durch die in der Zwischenzeit veränderte Situation hat sich die Fachhochschul-Leitung entschieden, das Labor aufzugeben.
Das Hydrauliklabor, welches eine gewisse Fläche beansprucht und regelmässige Wartung und Unterhalt verlangt, hat in der Schweiz durch den relativ hohen Ausbaugrad der Wasserkraft und einer nur noch limitiert vorhandenen Industrie seine Attraktivität verloren. Ganz anders verhält sich dies in Ländern wie Indonesien, deren Wasserkraftpotenzial noch weitgehend unerschlossen ist. Entec ag kann über die gesamte Ausrüstung verfügen, wenn im Gegenzug der Abbau und Abtransport übernommen wird.

Website

www.entec.ch

Projektstatus

abgeschlossen

Dokumentation

Schlussbericht (1.7 MB pdf)

  

 © entec AG